Die «Modernisierung Hausverteileranlage und –verkabelung»

Erstaunlich, wie einige Firmen ihre Prioritäten festlegen. – Hier ein kleines Beispiel, wie es NICHT sein sollte:

Wir sind seit Ur-Zeiten Kunden der Firma upc-cablecom. Wir sind mit den uns angebotenen Dienstleistungen sehr zufrieden, ausser, dass in den letzten Monaten die Leistung unseres Internetanschlusses stark nachgelassen hat.

So habe ich mich bei upc-cablecom gemeldet und diesen Fakt mitgeteilt.

upc-cablecom schickte einen Techniker vorbei, der die ganze Hausverteileranlage ausgemessen hat. Er hat festgestellt, dass die Signalstärke weit unter dem «normalen» Wert liegt und wir aus diesem Grund keine vernünftige Internetanbindung haben.

Basierend auf diesen Rapport leitete upc-cablecom eine Modernisierung bei uns ein. Die Firma Isen Tiefbau AG / Kabeltechnik aus Otelfingen (ist ja bei Neuenegg gerade um die Ecke!) wurde mit dem Auftrag betraut.

Weil diese Modernisierung die ganze Hausverteileranlage und –verkabelung betrifft, wurden sämtliche Wohnparteien avisiert, am Montag, 06. März 2017 von 13:00 bis 17:00 Uhr zu Hause zu sein. Natürlich mussten die Möbel weggestellt werden, damit der Techniker ungehinderten Zugang zu den Steckdosen hat.

Der Techniker der Fa. Isen ist in unser Haus gekommen. Er hat von den vier vorhandenen Parteien in unserem Haus drei modernisiert. – Eine, unsere, hat er nicht gemacht.

Da stellt sich mir die Frage:

Wie setzt die Fa. Isen ihre Prioritäten? – Derjenige der die Störungsmeldung abgesetzt hat wird nicht modernisiert, alle andern aber schon?

Finden Sie das «normal»?? – Also ich nicht…

Das Tüpfelchen auf dem i ist aber, dass der Techniker kurz vor seinem Abgang noch rasch einen Abstecher zu uns in die Wohnung machte, die Werte gemessen hat und sagte, dass die Werte schlecht wären. Seine Firma jedoch habe bis in ca. einem Monat keine Zeit mehr…